Jahresabschlussball 2017
Zum Clubabend November konnten wir den Botschafter der Republik Deutschland in Belarus, Herrn Peter Dettmar bei uns begrüßen. Damit setzte Botschafter Dettmar die inzwischen zur gewachsenen und geschätzten Tradition gewordene Reihe der jährlichen Besuche beim DBWC durch den Deutschen Botschafter fort; zugleich lieferte er einen prägnanten, wie detaillierten Überblick über die aktuellen Status Quo und die anstehenden Entwicklungen in den Beziehungen zwischen unseren Ländern, sei es im politischen, ökonomischen, oder im Bereich der kulturellen Zusammenarbeit.
Herr Dettmar sprach darüber hinaus auch über geplante Aktivitäten der Botschaft, insbesondere übe geplante und laufende Ausstellungen, von denen wir einige an dieser Stelle für Interessierte nochmals widergeben wollen:
– Ausstellung im Nationalen Kunstmuseum „Ernst Barlach – Käthe Kollwitz: Über die Grenzen der Existenz“
– Internationale Ausstellung „Franzysk Skaryna und seine Epoche“ mit der Präsentation eines Exemplars der Gutenberg-Bibel aus Deutschland in der Nationalbibliothek
– Die Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“.
An diesem, Dank unserem Gastredner bereits besonderem, Clubabend freuten wir uns ebenso über eine besonders große Anzahl an Gästen aus Deutschland. Eine Delegation der Handwerkskammer Frankfurt/Oder unter der Leitung des Geschäftsführers Uwe Hoppe und mit zahlreichen Vertretern deutscher Unternehmen, sowie Herr Jan Löffler, Abgeordneter des Sächsischen Landtags (CDU) und sein Kollege waren zu Gast bei uns. Wir hoffen natürlich, dass die Gespräche im Anschluss an die Ansprache des Botschafters und die darauffolgende Fragerunde die Möglichkeit zum fruchtbaren Gedanken- und Meinungsaustausch geboten haben und dass wir einige der Besucher aus Deutschland in Zukunft häufiger in Belarus und auch bei uns im Club begrüßen dürfen werden.
Hört man sich nach gängigen Einschätzungen zur belarussischen Wirtschaft um, stößt man schnell auf die Aussage, dass privates Unternehmertum in Belarus schwer zu realisieren und deswegen auch im Vergleich zu vielen Nachbar- und Peer-Ländern unterrepräsentiert ist. Beim Clubabend Oktober haben wir gleich zwei Gäste bei uns begrüßen dürfen, die – auf äußerst unterschiedliche Art und Weise – das Gegenteil bereits eindrucksvoll bewiesen haben, oder es gerade zu beweisen versuchen.
Den Anfang machte Herr Sergey Riabuhin, Partner und Stellvertretenden Generaldirektor beim Private Equity Fond „Zubr Capital“, dem ersten und bis dato bekanntesten Fond dieser Art im Lande. Die Präsentation des Finanzexperten war angenehm, informativ und ehrlich. Er skizzierte die Anfänge des Fonds, als sich dieser aus der Atlant-M Holding herauskristallisierte, ging auf die ersten Jahre ein, gab hochinteressante Einblicke in die Zusammenarbeit mit den Kollegen von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und der Nationalbank des Landes. Er ging auf die aktuelle Lage des Fonds, die Erfolge der letzten Jahre und Pläne für die kommenden ein und gab eine Einschätzung für die Tätigkeit von Fonds im Lande im Allgemeinen ab. Schließlich schloss er die Präsentation auch mit einer Vorstellung der Projekte, über die sich „Zubr Capital“ auch gesellschaftlich und karitativ engagiert. Besonders hervorzuheben ist hierbei auch die angedachte Veröffentlichung eines „Unternehmertum-Führers“ für belarussische Start-Ups, dass die geballte Erfahrung des Fond-Managements an Jungunternehmer transportieren soll.
Auf den Bison folgte dann das Eichhörnchen. Die Direktorin des gleichnamigen Kindergartens, Frau Agata Sidorovich, stellte ihr Projekt, den ersten deutschen Kindergarten in Minsk, vor. Der Kindergarten hat am ersten September dieses Jahres seinen Betrieb aufgenommen und steht nicht nur Deutschen, sondern auch auch Belarussen und Vertretern anderer Nationalitäten, die ihr Kind auch in deutscher Sprache erziehen wollen, offen. Der Kindergartenalltag wird komplett in deutscher Sprache abgehalten, womit sich Expats neben QSI nun eine deutschsprachige Alternative im Kindergartenbereich bietet.
Auf beide Präsentationen folgten Fragen aus der Mitgliederrunde und angeregte Diskussionen, die traditionsgemäß an den Tischen bei Häppchen und Wein noch lange fortgeführt wurden.
Am 27. September 2017 fand in Minsk in den Räumlichkeiten des „Präsident Hotels“ die internationale Konferenz „PPP im Vergleich: Deutschland und Belarus – Analyse und Empfehlungen“ statt.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Deutsch-Belarussischen Wirtschaftsclub, der Kanzlei „Arzinger & Partners“, sowie der Nationalen Agentur für Investitionen und Privatisierung organisiert. Sie fand unter der Schirmherrschaft der Deutschen Botschaft statt und genoss darüber hinaus die Unterstützung zahlreicher namhafter Partner, wie der Delegation der EU in Belarus, des Generalpartners AHK Belarus, des Partners SCHNEIDER GROUP und des Medienpartners OWC-Verlag.
Die Konferenz verfolgte hierbei mehrere Ziele: Zuallererst sollte dem Thema PPP, das sowohl für die Entwicklung der belarussischen Wirtschaft im Allgemeinen, als auch für die Intensivierung der deutsch-belarussischen Beziehungen große Bedeutung entwickeln kann, größere Aufmerksamkeit geschenkt, das Thema in der interessierten Öffentlichkeit stärker verbreitet werden. Es sollte die Möglichkeit zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch geschaffen werden – sowohl mit deutschen Experten für eine Best Practice-Studie deutscher PPP-Modelle, als auch zwischen den Entscheidern und der privaten Wirtschaft, also den potentiellen Investoren hier im Lande. Durch diese Analyse- und Austauschprozesse sollten Synergien gehoben, Interesse geweckt und neue Anlässe für die wirtschaftliche Zusammenarbeit gefunden werden. Und nicht zuletzt soll auf Basis der Erkenntnisse im Rahmen der Konferenz ein White Paper erarbeitet werden, mit Vorschlägen zur weiteren Optimierung des PPP-Umfelds in Belarus.
Zu diesem Zweck wurden als Referenten anerkannte deutsche und belarussische Experten eingeladen, die über breite Erfahrung sowohl in der Forschung zur Thematik und der Entwicklung der Rechtsgrundlagen, als auch bei der Erarbeitung und Realisierung konkreter Projekte verfügen. Die Themen wurden in drei Panels unterteilt detailliert behandelt. Das genaue Programm finden Sie hier.
Gemäß ihrem Auftrag richtete sich die Konferenz an Entscheider aus Politik und Wirtschaft aus beiden Ländern – an Vertreter der belarussischen und deutschen Verwaltungsorgane, Ministerien und Behörden, an deutsche und belarussische Firmen, an Thinktanks und Wissenschaftler aus beiden Ländern, die die Konzeptionelle Forschung in diesem Bereich weitertreiben, und selbstredend auch an die Öffentlichkeit in Belarus.
Mit mehr als 150 Teilnehmern, war die Veranstaltung sehr gut besucht. Im Anschluss gab es lobende Worte und Dank, sowohl von den Panelisten, als auch von den Teilnehmern. Der Erfolg der Veranstaltung bestärkt uns als DBWC darin, uns auch weiterhin durch das Knüpfen und Ermöglichen von Kontakten für die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern zu werben.
Der Sommer in diesem Jahr beglückte uns nicht gerade mit gutem Wetter, aber einen der letzten Schönwetter-Tage im September konnte der Club noch nutzen, um einen Tagesausflug zum Reiterhof in Buzewitschi zu organisieren. Erfreulicherweise erklärten über 20 Teilnehmer, Clubmitglieder mit ihren Angehörigen, bei dieser Freizeitaktivität mitmachen zu wollen, und so fuhr unsere Truppe am Samstag, den 16. September, gemeinsam los.
Der Hof mit einem Pferdestall und zugehörigen Attraktionen liegt ca. 30 km nördlich von Minsk und ist somit in weniger als einer Stunde zu erreichen. Gleich an der Einfahrt von einem reitenden Cowboy empfangen und zu Pferdemanege geführt, konnten sich alle Teilnehmer – unter Anleitung eines fachkundigen Trainers, versteht sich – als Reiter versuchen. Die Mitarbeiter des Hofs kümmerten sich professionell um Klein und Groß, so dass alle viel Spaß beim Pferdeaufsitzen, Schrittführen und sogar beim leichten Trab haben konnten. Die eigenen Reitversuche waren sicherlich ein Highlight unseres Programms, aber nicht der einzige Gute-Laune-Faktor an diesem Tag. Das ca. vierstündige Programm beinhaltete noch eine Reihe anderer Aktivitäten, wie Schießübungen mit Luftdruckgewehren, Bogenschießen, Hufeisenwerfen, Musik- und Tanzeinlagen, und natürlich einen Besuch im Pferdestall. Der Pferdehalter und Reitlehrer Alexander erzählte bei dem Gang zwischen den Pferdeboxen Unterhaltsames und Interessantes aus dem Pferdeleben und dem Alltag der vierbeinigen Schützlinge. Die Pferdefütterung mit mitgebrachten Möhren und Zwieback bildete den Abschluss der Führung und trug nicht nur bei unseren kleinen Teilnehmer zu positiver Stimmung und guter Laune bei. Auch um das leibliche Wohl der Besucher wurde gesorgt: die Hofwirte boten Grillbraten und einzigartigen Kräutertee auf, so dass wir uns gestärkt auf den Weg nach Hause machen konnten.
Dieser kleine Ausflug aus der Stadt in die Natur machte allen sichtlichen Spaß und brachte angenehme Erlebnisse und emotionale Erholung mit sich. Da während der Rückfahrt mehrfach der Wunsch nach mehr solcher Aktivitäten geäußert wurde, will der Club sein Angebot um ähnliche Veranstaltungen nach Möglichkeiten weiter entwickeln.
Beim Clubabend September hatten wir die Ehre den Stellvertretenden Außenminister der Republik Belarus, Herrn Oleg Kravchenko als Referent und Ehrengast bei uns begrüßen zu dürfen. Herr Kravchenko setzte damit diese inzwischen langjährige und wichtige Tradition fort…
Die deutsche Wirtschaft in Belarus nimmt Fahrt auf – und zwar diesmal auch im wortwörtlichen Sinne. Am 6. August 2017 veranstaltete der Club ein Kartingrennen für seine Mitglieder.
Die Veranstaltung fand auf der Kartbahn in Kartland statt und dauerte etwas länger als eine Stunde. Insgesamt sechs tapfere Piloten, unterstützt von Freunden und Familie lieferten sich dabei drei heiße Rennen auf einer zweistöckigen Strecke. Dabei schufen gesunder Ehrgeiz und freundschaftliches Miteinander eine stets fröhliche Stimmung.
Herr Korzovnik von unserem Clubmitglied BonHotel setzte in zwei der drei Läufe Bestmarken und sicherte sich damit den ersten, inoffiziellen Karting-Titel des DBWC. Doch die Herausforderer sinnen auf Revanche im Rahmen weiterer Rennen.
Wie es auf der Strecke zuging, können sie am besten in unserer Galerie sehen.
Bereits seit 2010 entwickelt das German Economic Team in Kooperation mit belarussischen und ausländischen Experten den „Belarusian Macroeconomic Forecast“ – ein jährlich herausgegebenes Papier, das eine schlüssige Analyse des aktuellen Status Quo der belarussischen Wirtschaft liefert und zugleich eine Prognose der Entwicklung über die nächsten zwölf Monate wagt. Die Analysen des GET haben sich in den letzten Jahren immer wieder als qualitativ hochwertige und verlässliche Informationsquellen erwiesen. Seit 2014 haben die Clubmitglieder die Möglichkeit, die Erkenntnisse des neuesten „Forecasts“ bei einer Präsentation im Rahmen eines Clubabends vorab und exklusiv zu erhalten – eine Zusammenarbeit mit unserem Partner GET, auf die wir zurecht stolz sind. Auch dieses Jahr wurde diese schöne Tradition fortgesetzt mit dem Auftritt von Dr. Alexander Knuth, dem für Belarus zuständigen Experten des German Economic Team.
Dr. Knuth eröffnete seinen Vortrag mit einer makrowirtschaftlichen Analyse. Er ging hierbei auf die positiven Signale beim Wirtschaftswachstum und insbesondere in einigen Sektoren, wie beim produzierenden Gewerbe ein, machte jedoch auch deutlich, dass dieser Trend noch nicht als nachhaltig zu betrachten ist. Trotz der positiven BIP-Entwicklung im ersten Halbjahr bleibt GET bei seiner Prognose eines BIP-Rückgangs auf Gesamtjahressicht.
Die weitere Eindämmung der Inflation wurde positiv erwähnt, die Arbeit der Nationalbank in diesem Zusammenhang lobend hervorgehoben. Dr. Knuth ging auch auf die sinkenden Reallöhne und die damit verbundenen Spiraleffekte für die Wirtschaft ein, konstatierte aber, dass diese Entwicklung im Einklang mit der allgemeinen schwierigen Lage der Wirtschaft im Lande steht.
Der Vortrag fand einen versöhnlichen Abschluss mit Blick auf 2018, wo das German Economic Team, im Einklang mit anderen Experten wieder positives Wachstum in Belarus erwartet – vor allem auf Basis einer sich erholenden binnenwirtschaft, steigender Nachfrage aus dem Hautabnehmerländern und steigender Weltmarktpreise im Rohstoffsektor.
Traditionell ging der Clubabend nach dem Vortrag in einen Abendempfang über, bei dem Clubmitglieder und Ehrengast die Diskussion im informellen Rahmen fortführen konnten.
Wir hatten die Freude, zum Clubabend Juni zwei Experten des belarussischen Immobilienmarktes bei uns begrüßen zu dürfen. Den Anfang machte Herr Andrey Pavlyschko. Als Partner und Managing Director vertrat er Colliers International, einen der ältesten ausländischen Immobilienmakler im Lande. Im Rahmen seiner Präsentation lieferte er eine kurze Zeitreise durch die Entwicklung des gewerblichen Immobilienmarktes in Belarus in den letzten 10 Jahren und zeigte noch einmal die immensen Entwicklungen auf, die selbiger in dieser Zeit durchlaufen hat. Weiterhin zeichnete er ein Bild der aktuellen Lage auf dem Immobilienmarkt in Minsk. Im Anschluss sprach Herr Artem Zhdankov, Projektmanager der Firma „Tvoja Stoliza„, des größten Maklers im Minsker Gebiet über den aktuellen Status Quo, die Preisentwicklung und Auslastungsstatistik, sowohl auf dem gewerblichen, als auch auf dem privaten Immobilienmarkt.
Beide Vorträge ergänzten sich und lieferten ein vollständiges und lebendiges Bild der aktuellen Lage. Die Referenten teilten mit den Teilnehmern auch Ihr spezielles Wissen über Preise, Trends und Markterwartungen, unterstrichen existierende Schwierigkeiten und wiesen auf mögliche Chancen hin. In den darauffolgenden Gesprächen konnten die Mitglieder ihre konkrete Wünsche und Ideen mit unseren Referenten besprechen – dadurch kam schon während des Clubabends der eine oder andere Geschäftstermin zustande.
Wir freuten uns weiterhin Lars Schmid, Fachlektor für Wirtschaft des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Belarussische Staatliche Wirtschaftsuniversität, Wladimir Turawin, Vorsitzenden, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes des Gebiets Witebsk, Aleksandr Bunis, Managing Partner des Unternehmens OBK, Semen Antipov, Finanzdirektor des Unternehmens OBK, Alexander Truhanenko, Direktor des Reisebüros „Kobsar“,
Inna Strelnikowa, Imageberaterin, als Gäste bei uns begrüßen zu dürfen.
18.05.2017 Der Deutsch-Belarussische Wirtschaftsclub organisierte für seine Mitglieder eine Round-Table-Veranstaltung zum Thema „Startups in Deutschland und Belarus: Potenziale und Trends“. Die Veranstaltung fand im Konferenzsaal des Clubmitglieds Johannes Rau International Education Center in Minsk statt. Die Round-Table-Sitzung wurde durch Präsentationen der eingeladenen Experten aus Deutschland und Weißrussland eröffnet, gefolgt von einer lebhaften Diskussion zwischen den Referenten und den Clubmitgliedern.
Der informative Teil des Treffens begann mit einer Präsentation von Herrn Denis Friedrich, einem Vertreter der Innovestment GmbH, über die Entwicklung der Startup-Bewegung in Deutschland (die Präsentation ist im Bereich für Clubmitglieder verfügbar). Das Berliner Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von Finanzierungen für innovative Projekte und Startups und versorgt Startups mit den nötigen finanziellen und technischen Mitteln über Crowdfunding, Crowdfunding und Venture Capital. Mehr als 2000 berücksichtigte Anträge und rund 40 erfolgreich finanzierte Projekte zeugen von der großen Erfahrung des Unternehmens.
Es folgten Reden von belarussischen Experten, die in Fachkreisen weithin bekannt sind und die erste Instanz in allem sind, was die Start-up-Branche betrifft – Sergey Naidovich, Generaldirektor des Small Business Incubator UAB „MAP CJSC“ und Rima Yepur, Generaldirektorin des Jugend-Sozialdienstes KUP. Beide Inkubatoren gehören zu den ältesten und erfolgreichsten Strukturen in diesem Bereich in Weißrussland und repräsentieren zwei Säulen des Systems der Business-Inkubatoren: private Organisationen (CJSC „MAP CJSC“) und staatliche Organisationen (PMC „Youth Social Service“). Kaum eine andere Struktur in Weißrussland kann sich mit Experten rühmen, die mehr Erfahrung und Wissen über die Besonderheiten dieses Bereichs haben als unsere Kollegen vom Runden Tisch.
Während in Deutschland günstige Bedingungen für die Entstehung und Weiterentwicklung von Start-ups dazu führen, dass eine bedeutende Anzahl von neuen Unternehmen, vor allem im IT-Bereich und unter den Forschungs-Spin-offs, entsteht, werden junge Unternehmen in Belarus nicht systematisch unterstützt. Der Hauptunterschied zwischen beiden Ländern in der Frage der Startup-Unterstützung besteht darin, dass der deutsche Ansatz die Schaffung eines breiten Spektrums von Bedingungen für die Entstehung vielversprechender Ideen und deren weitere Umsetzung impliziert, während Weißrussland versucht, die Stimulierung von Problembereichen mit Hilfe von materiellen, finanziellen und technischen Ressourcen zu lokalisieren. Zu diesem Ergebnis kamen wir während des Roundtables zu Start-ups in Deutschland und Belarus.
Die Bereitschaft unserer Gäste, ihr Wissen mit den Clubmitgliedern und unseren Partnern von GET Belarus zu teilen und die Probleme offen zu diskutieren, war der Schlüssel zu einer informativen und interessanten Veranstaltung, die ein sehr spezielles und nicht triviales Thema behandelte.
Der Vorstand und die Vertreter des Clubs erhielten viel positives Feedback und wurden ermutigt, das Round-Table-Format für weitere Fachveranstaltungen intensiver zu nutzen.